Auf eine lange und erfolgreiche Geschichte kann das Autohaus Scheidl mittlerweile zurückblicken: über 100 Jahre alt bzw. jung ist das alteingesessene Mühldorfer Unternehmen. Der Konkurrenz in Sachen Wissen, Service und Angebot immer um eine Nasenlänge voraus, steht der Name Scheidl auch heute noch für Qualität und Zuverlässigkeit.

Gegründet wurde die Firma zu Zeiten als das Auto noch bei weitem nicht die Bedeutung hatte wie heute. Anton Scheidl erwarb am Stadtplatz nach seiner Rückkehr aus dem Krieg das sogenannte Scheidl - Anwesen. Der Schlossermeister war sowohl als Handwerker wie auch als Geschäftsmann geachtet und konnte 1925 – erst zwei Jahre nach der Inflation mit der Adam Opel AG in Rüsselsheim seinen Vertrag als Opel – Händler abschließen. Es dauerte nur sieben Jahre, bis er als Opelgroßhändler für die Landkreise Altötting, Mühldorf und dem damals noch bestehenden Landkreis Wasserburg anerkannt war.

Der Zweite Weltkrieg ließ auch den erfolgreichen Unternehmer Anton Scheidl nicht unverschont. Sowohl die große Werkstatt als auch das für damalige Verhältnisse bestens bestückte Ersatzteillager wurden bei Bombenangriffen zerstört. Mit Zuversicht und Mut baute Anton Scheidl wie viele andere zur damaligen Zeit sein Geschäft aber wieder auf. Als er 1953 starb, hinterließ er ein solides und ein weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekanntes Unternehmen.

Weitergeführt wurde es dann von den Kindern, Karl Scheidl und Elisabeth Polhammer, welche lange Zeit dem Unternehmen ihres Vaters Voranstand.

Das Einzugsgebiet der Firma Scheidl erstreckt sich von München bis Rosenheim im großen Kreis und zählt zu den größten Händlern in Südostbayern - nicht nur weil viele eingenständige Unterhändler zur Firma Scheidl gehören.

Aber auch in Mühldorf wurde der Standort (Stadtplatz) gewechselt:

Dieser Wechsel fiel in das Jahr des 50jährigen Jubiläums. Der Bau des neuen Gebäudes an der Elbestraße, brachte dem Autohaus eine größere Fläche und einen besseren Standort, nicht zuletzt weil der Bau mit dem gelben Opel Zeichen auch heute noch von der Bundesstraße 12 ins Auge fällt.

Das Autohaus Opel Scheidl kann sich fraglos zu den größten und modernsten Unternehmen im süd - ostbayrischen Raum rechnen. Eine funktionell und fortschrittlich eingerichtete Werkstatt, ein großer attraktiver Ausstellungsraum und vor allem zuverlässige, fachlich bestens ausgebildete Mitarbeiter sorgen dafür, daß der gute Ruf weiterhin erhalten bleibt. Schnelle und saubere Arbeit, die dank eines hervorragend eingerichteten Ersatzteillager geboten werden kann, zeichnet das Unternehmen ganz besonders aus.

In der gut 1000 m² großen Instandsetzungshalle sind neben der eigentlichen Werkstatt auch die Spenglerei, die Karosserieinstandsetzung und eine Einbrenn - Lackieranlage untergebracht. Zur Ausstattung gehört außerdem der Bremsenprüfstand, das Computer gesteuerte Opel - Test - System, die automatische Waschanlage und ein Raum für Unterbodenschutzarbeiten.

Das Ersatzteillager erstreckt sich insgesamt auf ca. 1700 m² auf drei Etagen verteilt. Von der kleinsten Beilagscheibe über die verschiedensten Öle, Reifen bis hin zu den ausgefallensten Teilen sind hier sämtliche Ersatzteile und Zubehörteile auch Lexmaul und Irmscher Sportzubehör für das gesamte Opelprogramm vorrätig. Aber auch sehr gefragte Oldtimerteile können hier bestellt werden. Außerdem kann Opel - Scheidl eine Lackmischanlage für sämtliche Kraftfahrzeuge anbieten.

Die gesamte Organisation des Betriebes wird über die eigene EDV-Anlage mit Direktleitung zum Opel – Werk Rüsselsheim und mit der Verbindung zu allen Zweigstellen (Waldkraiburg, Haag, Vilsbiburg, Traunstein) gesteuert. Über diesen Computer werden alle Fahrzeugdaten, das gesamte Bestell- und Abrechnungswesen mit Lager- und Bestandsverwaltung sowie Fahrzeugskalkulationen verarbeitet

Durch laufende Modernisierungen wird heute wie damals dafür gesorgt, daß die Firma auf dem aktuellsten Stand der Technik gehalten wird. Das Unternehmen Scheidl ist aber nicht nur ein gewöhnliches Autohaus, dank Elisabeth Polhammer wurde eine Brennlackiererei eingerichtet, das Ersatzteillager auf insgesamt rund 15000 verschiedene Teile erweitert und eine ständige Gebrauchtwagenschau ins Leben gerufen. In Waldkraiburg wurde 1956 ein Zweigbetrieb in der Kraiburger Straße eingerichtet. 1996 wurde diese Zweigstelle aber wegen der Erweiterung des Ruperti Gymnasiums in die Daimlerstraße verlegt.Nach langer aktiver Arbeit im Autohaus übergab Elisabeth Polhammer das Ruder dann 1993 ihrem Sohn Gerald. Er führt das Unternehmen mit dem gleichen Ehrgeiz, der gleichen Schaffenskraft wie es schon seine Mutter und zuvor schon sein Großvater gemacht hatten und sorgt heute für das weitere Gedeihen der Firma. So kam es kurz nach Übergabe des Geschäftes zu einer weiteren Erweiterung. Das Auto Center in Haag und das Autohaus Opel Huber in Vilsbiburg wurden mit zur Scheidl Gruppe aufgenommen. Im Jahr 2003, mit der Unterzeichnung des Händlervertrages bei der Fiat Automobil AG wurde die Firma Scheidl noch zusätzlich eine Alfa Romeo Vertretung, die mittlerweile zu den größten ihrer Art gehört. Nur zwei Jahre später - 2005 wurde die GM Tochter Chevrolet ein weiterer Bestandteil der Scheidl Gruppe. Im April 2006 fand noch eine Zweigstelle in Traunstein Ihren Weg in das erfolgreiche Traditionsunternehmen. Die Händlerbeziehungen zur Fiat Automobil AG wurden mit der Erweiterung zu einer Fiat Neufahrzeuge und Fiat Werkstatt Vertretung im März 2008 noch weiter ausgedehnt.

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